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Sekundaria

Sekundaria

Im Alter von 12 Jahren beginnt der Jugendliche sein Interesse, das bisher vorwiegend den Zusammenhängen der Natur und dem Kosmos galt, nun auf die Menschheit als Ganzes zu richten. Deshalb ist es nun die Aufgabe der ihn begleitenden Erwachsenen, bei ihm das Gefühl für die Gesellschaft und deren Mechanismen zu entwickeln.

Um dies zu erreichen, ist es notwendig, im Jugendlichen das Verständnis für die Arbeit und die unterschiedlichen Lebensweisen der Menschen an sich zu erwecken, indem wir ihm ermöglichen, nicht nur praktisch, sondern vor allem auch gemeinschaftlich zu arbeiten. So kann der Jugendliche die Rolle des Menschen in der Gesellschaft begreifen und in weiterer Folge seinen eigenen Platz finden. Denn die drei zentralen Fragen, die den jungen Menschen beschäftigen sind:

 

  • Wer bin ich in Bezug auf die menschliche Gesellschaft?
  • Welche Rolle werde ich in dieser Gesellschaft übernehmen?
  • Wie kann ich dieser Gesellschaft und ihren Mitgliedern dienen?

Maria Montessori forderte einen Bauernhof als Umgebung für den heranwachsenden Jugendlichen, auf dem er praktisches Handeln mit akademischem Lernen und den für diese Altersstufe so wichtigen sozialen Erfahrungen verbinden kann. Was den Bauernhof so passend für diese Entwicklungsperiode macht, ist der Umstand, dass der Jugendliche hier eine reale Umgebung vorfindet, in der er sich engagieren und einem Erwachsenen gleich arbeiten kann. Er kann echte Verantwortung übernehmen und den Zyklus des Lebens und des Wirtschaftens direkt erfahren – und das alles in einem überschaubaren und für ihn bewältigbaren Rahmen. Wenn das nicht der Fall wäre, wäre das Ganze nur ein Kinderspiel und nicht echt. Auf dem Bauernhof aber ist alles Wirklichkeit und die Fehlerkontrolle folgt unmittelbar in Form eines hungrigen oder kranken Tieres, einer Maschine, die nicht funktioniert, leeren Mägen und dergleichen. Das ist es, was den Bauernhof zum “Material” der dritten Entwicklungsebene macht. Der Bauernhof wird zum sozialen Mikrokosmos, in dem der Jugendliche die Funktionsweisen und Strukturen der großen Gesellschaft in einem geschützten Rahmen erleben kann. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von „einer Erfahrungsschule des sozialen Lebens“ oder wie David Kahn, der große Wegbereiter des Erdkinderplans weltweit, immer wieder betont: „It is not about farming, it is about engagement through community.“

Wie man heute durch die Gehirnforschung weiß, finden in der Jugendzeit große physische wie psychische Veränderungen statt, die eine ganz andere Herangehensweise an Lernen für diese Altersstufe notwendig macht.

Die Wissenschaft plädiert deshalb dafür, weniger Wert auf die Vermittlung von Details und großen Wissensmengen zu legen, sondern vielmehr die Lerninhalte mit konkretem Erleben zu verbinden und der schöpferischen Kraft dieses Alters Möglichkeiten zum Ausdruck zu geben.

 

Was bedeutet das nun konkret?

Der Studien- und Arbeitsplan besteht aus einem praktischen und einem kognitiven Teil, die so miteinander verschränkt sind, dass sich die theoretischen Lerninhalte jeweils aus den realen Anforderungen der Landwirtschaft ableiten.

Das Führen einer kleinen Landwirtschaft, der Verkauf der selbst produzierten Waren auf Märkten oder in einem Hofladen und der Unterhalt eines Gästezimmers spiegelt die drei Sektoren unserer Wirtschaft wider: Produktion, Handel und Dienstleistung. Dies bietet den Jugendlichen Erfahrungsfelder in ganz unterschiedlichen Bereichen des Wirtschaftens, in denen jeder seine besonderen Fähigkeiten erproben und seine Talente einbringen kann.

Dem steht der Studienplan gegenüber, in dessen Zentrum fächerübergreifende human- und naturwissenschaftliche Projekte stehen, in die Lerninhalte aus allen Bereichen einfließen und abgedeckt werden. Das Werkzeug dafür stellen die Kulturtechniken in Form von Mathematik, Geometrie, Muttersprache und Fremdsprache dar. Diese werden in Form von Kleingruppenunterricht zu variabel festgesetzten Zeiten möglichst mit Bezug zum realen Leben des Jugendlichen vermittelt.

Dabei stellt der kreative Selbstausdruck das Fundament für ein ganzheitliches Heranreifen des Jugendlichen dar. Schenkt man dem deutschen Gehirnforscher Manfred Spitzer Glauben, so sind Kunst in jeder Form und Sport die maßgeblichsten Unterrichtsfächer für eine gesunde menschliche Entwicklung.

Durch das Leben, Lernen und Arbeiten in einer altersgemischten Gemeinschaft hat der Jugendliche die Möglichkeit, seine sozialen Kompetenzen in unterschiedlichsten Kontexten zu entwickeln. Teamarbeit, Zusammenkünfte leiten, Konflikte lösen, konsensuale Entscheidungen treffen, Feste organisieren etc. gehören zum Alltag in einer Erdkinderplan-Umgebung.

Durch das Leben in und mit der Natur, die nahe Beziehung zu Tieren und das Erleben von Kreisläufen unterschiedlichster Art bildet sich im Jugendlichen natürlicherweise ein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein aus, das im 21. Jahrhundert Basis und Richtschnur jeden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns sein muss, um einen wertvollen und zukunftsträchtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können.

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